,

Fibromyalgie

Da ich selber seid knapp 20 Jahren (Stand 2016) an "Fibro" (Kurzwort) erkrankt bin und wie, bestimmt  Millionen, weitere Erkrankte, dafür bin, dass es mehr Anerkennung, mehr Forschung und bestenfalls irgendwann Linderung oder gar Heilung gibt (träumen ist doch erlaubt) , deshalb gibt es diesen Text hier ;-)

Im Internet findet man genügend über die Erkrankung. In Kurzform: Sie ist chronisch, verläuft auch in Schüben, sprich bessere und schlechtere Zeiten, bisher nicht heilbar und noch immer ein Mysterium. Hauptsymptome sind chronische Schmerzen bis Ganzkörperschmerz sowie Erschöpfung. Viele haben weitere funktionelle Störungen. Man sagt das es bis ca 140 Symptome haben KANN.

 

Einige haben Depressionen. Hier wäre die Frage: "was war zuerst da?"

Jemand kann Depression haben UND eine Fibromyalgie entwickeln oder eben durch die ständigen Schmerzen & die oft immens eingeschränkte Lebensqualität eine Depression entwickeln.

Ich selber bin zwar gerne etwas "bluna" ;-), eine Depression halte ich aber bisher für unwahrscheinlich.

Bin eher der Kämpfertyp und suche in jeder Blume, Vogelgesang .... den Frieden. Dennoch kann es einem bisweilen die Laune vergeigen.

Viele probieren verschiedene Medikamente, obwohl es bisher, wohl Keines gibt, das nachweislich und dauerhaft hilft bzw. wenn nur einem kleineren Teil der Erkrankten. Meist wird ein Antidepressiva in leichter Dosierung von Ärzten empfohlen. Es kann wohl den Schlaf etwas regulieren, evt auch die Schmerzen etwas mindern. Ich nehme  nichts, aber ich habe auch Heidenrespekt bis Angst vor Medis ;-)

Wie sagte meine Ärztin kürzlich:

"Fibromyalgie ist die Erkrankung wenn man nicht wirklich weiß was der Patient eigentlich hat. Man kennt Symptome die sich aber nicht erklären lassen."

 

Gerne wird man, immer noch, in die "Psychoschublade" gesteckt. Was mir persönlich echt auf den "Senkel" geht.

Wie erklärt es sich das (Alle?) "Fibros" z.B. auf Wetterverhältnisse reagieren? Wieso haben es überwiegend Frauen? Hormone? Wieso reagiert der Körper auf Stress, auch körperlichen , mit Fibro- Schmerz?

Vielleicht ist der "Patient" aber gerade glücklich? Der Ausflug.... war genial, super, toll und nächsten Tag- krawumm- "Zicke Fibro wütet...."

Ich will nicht in Abrede stellen das unsere Seele und Körper immer miteinander verbunden sind! Das zählt auch bei den kleinsten Dingen wie Schnupfen, aus Angst Bauchgrummeln... bekommen.

 

Nun da  wären wir bei den Nervenfasern! Siehe drunter - Forschung. Für mich wäre das schlüssig, logisch, nachvollziehbar. Könnte es auch den Ganzkörperschmerz erklären? Das Knochen/Muskeln keine Veränderung zeigen - aber gewöhnlich schaut keiner nach  den Nervenfasern ;-) Butbild - ich sage jetzt mal ein "gewöhnliches Blutbild" zeigt keine Veränderungen. Allerdings haben viele Fibros, wie ich erfuhr, wiederholt oder auch dauerhafte erhöhte CRP = Entzündungswerte. Ich auch. Nur warum, weiß Keiner.

Ich denke es sollte an dieser Stelle reichen mit dem Text. Wenn du ein Fibro bist - halt dich wacker- wir packen das , irgendwie :-) Eine andere Wahl haben wir ja noch nicht. Doch siehe drunter- wer weiß....

Steffi

PS: An Ärzte, Verwandte, Freunde von den "Fibros" : Nehmt sie ernst, bitte! Es ist keine Einbildung, Ausrede oder sonstiges Gedöns. Fibro ist echt und wiegt teils verdammt schwer.

 

Unten drunter ist ein Kommentarfeld, wer mag darf schreiben. Bitte keine Werbekommentare!

 

Forschung/Erkenntnisse

bezüglich Nervenfasern von Uni Würzburg und aus Frankreich - übersetzt von google ;-) 

 

Uni Würzburg - 14.03.2013 Fibromyalgie: Erster Nachweis erbracht

LINK dazu

Chronische Schmerzen unklarer Herkunft sind ein typisches Merkmal der Fibromyalgie. Würzburger Medizinerinnen konnten jetzt zeigen, dass dabei bestimmte Nervenfasern geschädigt sind.

Fibromyalgie hat den Ruf einer mysteriösen Krankheit: Die Symptome sind vielfältig, die Auslöser unbekannt, die Diagnose ist schwer zu stellen. Jetzt ist Forschern am Universitätsklinikum Würzburg erstmals ein eindeutiger Nachweis gelungen: Schäden im Bereich der kleinen Nervenfasern.

Sie sind für die Wahrnehmung von Schmerzen verantwortlich und für das Temperaturempfinden: Sogenannte kleinkalibrige schmerzleitende Nervenfasern (small fibers), deren Endigungen in der Haut lokalisiert sind. Auf diese Fasern haben sich Wissenschaftler der Universität Würzburg konzentriert bei der Suche nach den Auslösern der typischen Schmerzen bei Fibromyalgie. Mit Erfolg: „Wir haben bei Patienten mit einem Fibromyalgie-Syndrom deutliche Zeichen für eine Schädigung der kleinen Nervenfasern nachgewiesen“, sagt Nurcan Üçeyler, Privatdozentin an der Neurologischen Klinik des Würzburger Universitätsklinikums. Über die Ergebnisse ihrer Studie berichtet die Fachzeitschrift Brain in ihrer aktuellen Ausgabe.

Paradigmenwechsel: Organische Grundlage identifiziert

Diese Entdeckung läutet nach Üçeylers Worten „einen Paradigmenwechsel“ ein: Die Ergebnisse der Studie würden das bisherige pathophysiologische Konzept der Fibromyalgie herausfordern und seien deshalb von beträchtlicher Relevanz. „Mit dem Nachweis einer Beeinträchtigung der kleinen Nervenfasern bei Patienten mit Fibromyalgie erfüllt Schmerz bei dieser Krankheit nun die Kriterien von neuropathischen Schmerzen, also Schmerzen, die durch eine Schädigung oder Erkrankung des Nervensystems bedingt sind“, sagt Üçeyler. Darüber hinaus hätten Mediziner jetzt erstmals ein objektiv messbares Kriterium an der Hand, an dem sie sich bei der Diagnosestellung orientieren können.

Die Studie

35 Patienten haben Nurcan Üçeyler und Prof. Claudia Sommer in ihrer Studie untersucht. 25 von ihnen litten an einer Fibromyalgie, zehn waren an einer Depression erkrankt – einer Krankheit, die Fibromyalgiepatienten häufig zugeschrieben wird, da es bislang an Kriterien für eine verlässliche Diagnose fehlte. An Schmerzen litten diese zehn Patienten nicht. Dazu wurden passende Kontrollgruppen für jede Untersuchung rekrutiert.

Mit drei spezifischen Testverfahren haben die Medizinerinnen die Studienteilnehmer untersucht: Die quantitative sensorische Testung (QST) bestimmt unter anderem thermische Wahrnehmungs- und Schmerzschwellen der kleinen Nervenfasern. Die Ableitung Schmerz-assoziierter evozierter Potenziale (PREP) gibt Auskunft über die elektrische Erregbarkeit der Nervenfasern. Stanzproben aus der Haut ermöglichen die Analyse der Morphologie unter dem Mikroskop. „Diese drei Methoden sind somit objektive Verfahren, die sich bei der Beurteilung der kleinen Nervenfasern ergänzen und deren mehrdimensionale Analyse erlauben“, sagt Üçeyler.

Die Ergebnisse

Das Untersuchungsergebnis war eindeutig: „In allen drei Testverfahren fanden sich bei Patienten mit Fibromyalgie-Syndrom deutliche Zeichen für eine Schädigung der kleinen Nervenfasern“, erklärt die Medizinerin. Fibromyalgie-Patienten reagierten in der QST weniger empfindlich auf Temperaturreize. In den PREP-Ableitungen zeigten die Betroffenen schwächere Antworten auf die Schmerzreize. Und auch unter dem Mikroskop fanden die Wissenschaftlerinnen deutliche Veränderungen: „In der Hautstanzbiopsie war die Anzahl der kleinen Fasern deutlich reduziert – ein Befund, der typisch ist für Erkrankungen mit small-fiber-Beteiligung“, so Nurcan Üçeyler.

Besonders interessant für die Wissenschaftlerinnen war die Tatsache, dass sich Fibromyalgie-Patienten in den Untersuchungsergebnissen nicht nur von gesunden Studienteilnehmern unterschieden, sondern auch von den Patienten, die an einer Depression erkrankt waren, aber nicht unter Schmerzen litten – letztere zeigten ähnliche Ergebnisse wie Gesunde.Obwohl Fibromyalgie-Patienten ähnlich viele depressive Symptome aufwiesen wie die depressiven Studienteilnehmer, zeigten nur sie eine Beeinträchtigung ihrer kleinen Nervenfasern.

Für das Team um Nurcan Üçeyler und Claudia Sommer ist das Ergebnis dieser Studie klar: „Auch wenn noch nicht bekannt ist, warum es zu einer Schädigung der small fibers bei Fibromyalgie kommt, könnten unsere Ergebnisse die Grundlage für die Neudefinition des Fibromyalgie-Syndroms als Erkrankung schaffen.“

Das Fibromyalgie-Syndrom

Schätzungsweise zwei bis vier Prozent der erwachsenen Allgemeinbevölkerung westlicher Staaten leiden an einem Fibromyalgie-Syndrom. Das Fibromyalgie-Syndrom ist charakterisiert durch chronische Schmerzen in mehreren Körperregionen; dazu kommen weitere Beschwerden wie Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit und depressive Symptome. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Der Verlust an Lebensqualität ist enorm.

Die Diagnose wird anhand der typischen Beschwerdeschilderung der Patienten gestellt sowie nach Ausschluss von alternativen Diagnosen. Typischerweise lassen sich bei der Untersuchung von Patienten mit Fibromyalgie weder klinisch noch laborchemisch noch mittels apparativer Zusatzdiagnostik krankhafte Befunde nachweisen. Das ist auch der Grund, warum das Fibromyalgie-Syndrom bis heute noch nicht als „Krankheit“ anerkannt ist: Es fehlt der Nachweis des krankmachenden Auslösers beziehungsweise einer fassbaren Pathologie.

Jahrelange Odysee bis zur Diagnose

So kommt es, dass Fibromyalgie-Patienten in der Praxis häufig nicht ernst genommen werden und sich Bemerkungen wie „Fibromyalgie? Gibt es nicht.“ anhören müssen. Nicht selten werden sie auch mit der Aussage konfrontiert, dass ihre Beschwerden Ausdruck einer Depression sind. Tatsächlich zeigen Fibromyalgie-Patienten häufig auch depressive Symptome. Diese könnten jedoch genauso gut die Folge ihrer chronischen Schmerzen sein. Aufgrund dieser „Fehldiagnosen“ dauert es oft Jahre, bis eine Fibromyalgie diagnostiziert und die Symptome behandelt werden. Die lange Odyssee der Patienten ist oftmals frustrierend für Betroffene und Ärzte und verursacht zudem hohe Kosten für das Gesundheitssystem.

Finanziell gefördert wurde die Arbeit aus Forschungsmitteln der Universität Würzburg.

Small fibers in fibromyalgia syndrome“, Nurcan Üçeyler, Daniel Zeller, Ann-Kathrin Kahn, Susanne Kewenig, Sarah Kittel-Schneider, Annina Schmid, Jordi Casanova-Molla, Karlheinz Reiners, Claudia Sommer; doi:10.1093/brain/awt053

 

Weitere Ergebnisse aus Frankreich

Übersetzung via google

http://your.healthplan.pw/?p=130

 

Forscher fanden heraus, die Hauptquelle der Schmerzen bei Patienten mit Fibromyalgie, und im Gegensatz zu dem Glauben vieler Menschen, es nicht aus dem Gehirn folgen. Die Ergebnisse markieren das Ende eines Jahrzehnte alten Geheimnis über die Krankheit wurde in der Vorstellung der Patienten beschworen viele Ärzte glaubten. Das Geheimnis der Fibromyalgie hat Millionen von Menschen verlassen mit Hoffnung in Medikamenten gegen Schmerzen suchen. Bis vor kurzem dachten viele Ärzte die Krankheit "imaginär" oder psychologische, aber die Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Hauptquelle der Schmerz ergibt sich aus einer unwahrscheinlicher Platzierungs Überschüssige Blutgefäße in der Hand.

Diese Entdeckung könnte zu neuen Behandlungen führen und möglicherweise sogar eine vollständige Heilung in Zukunft so viele wie 5 Millionen Amerikaner zu retten denken, dass die Krankheit. Um das Geheimnis der Fibromyalgie zu lösen, untersuchten die Forscher die Haut der Hand eines Patienten, der ein Mangel an sensorischen Nervenfasern war, eine Reduktion der Schmerzreaktion verursacht. Sie nahmen dann Hautproben aus den Händen von Patienten mit Fibromyalgie und waren überrascht, eine übermäßige Menge an extreme bestimmte Art von Nervenfasern zu finden arteriole-venule (AV) Shunts genannt.

Bisher dachten Wissenschaftler, dass diese Fasern allein verantwortlich für die Regulation des Blutflusses waren, und spielte keine Rolle bei der Schmerzempfindung, aber jetzt haben sie entdeckt, dass es eine direkte Verbindung zwischen diesen Nerven und die weit verbreitete Körper Schmerzen, die Patienten mit Fibromyalgie fühlen.

Der Durchbruch könnte lösen auch die verweilenden Frage, warum viele Menschen haben extrem wunde Hände und andere "hot spots" im ganzen Körper, und warum scheint die Kälte, die Symptome zu verschlechtern. Zusätzlich zu den Schmerz der tiefen Gewebe Gefühl weit verbreitet, leiden viele Fibromyalgie-Patienten auch von Müdigkeit schwächend.

Neurologe Dr. Frank L. Reis erklärt: "Wir dachten vorher, dass diese Nervenenden auf der unbewussten Ebene in der Regulation des Blutflusses nur beteiligt waren, aber hier zeigen wir, dass die Endungen von Blutgefäßen auch unser Gewissen beitragen könnten der Tastsinn ... und Schmerz ", sagte Reis. "Es falscher Handhabung der Blutkreislauf könnte die Quelle von Muskelschmerzen und Schmerzen sein, und das Gefühl der Müdigkeit, die wahrscheinlich zu einer Ansammlung von Milchsäure zurückzuführen ist und das niedrige Niveau der Entzündung Fibromyalgie-Patienten. Dies wiederum kann zu Hyperaktivität im Gehirn beitragen. "

Aktuelle Behandlungen für die Krankheit haben, nicht eine vollständige Genesung für die Millionen von Menschen, die leiden, zugelassen. Die Therapien umfassen narkotische Schmerzmittel; Anti-Anfall Medikamente, Antidepressiva und sogar einfache Ratschläge wie "Schlaf mehr und regelmäßig Sport treiben. "Nun, da die Ursache der Fibromyalgie individualisiert werden die Patienten für eine mögliche Reparatur eifrig. Andere drückten ihre Frustration darüber, wie viel sie gelitten hatte:

"Wenn nie in der Lage sind zu verstehen, dass die Dinge sind nie" alles in deinem Kopf? ", Fragte ein Kommentator. "Immer, wenn etwas mit ihrem winzigen wenig Verständnis falsch ist, an Wert verlieren sie den Patienten und ihnen sagen, sie sind verrückt. Die Menschen haben von diesem gelitten, da sie erfunden wurden. Die Verschreibung von SSRI für alle ist nicht die Antwort über eine Lobotomie oder Hysterektomie. "

Die Ankündigung hat das Potenzial, eine bessere Zukunft Behandlung zu entsperren und wahrscheinlich weltweit Patienten das Geheimnis der Fibromyalgie feiern wurde schließlich gelöst.

 

 

 

Wer möchte kann drunter gerne schreiben. Bitte keine Werbekommentare!

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Angela Koch (Donnerstag, 14 April 2016 17:35)

    Ich finde Deinen Text toll. Als Betroffene finde ich mich zu 100 % wieder.

    Danke, Angela

  • #2

    Jens Kraglund (Samstag, 16 April 2016 11:59)

    Ich habe den Link von Klaus bekommen. Sehr gut und interessant!
    … heute ist wieder ein schlimmer Tag für mich… Ich habe z. Z. auch extrem viel Psychostress, was natürlich auch die Fiebro verschlimmert.

    Jens

    PS: Kontakt zu mir über Klaus (L.)